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Stellvertretend aus
den vielen Veröffentlichungen über Aloe Vera haben wir den
Artikel zur Aloe, Ärzte Zeitung
vom 27.06.2002 ausgesucht.
Ärzte Zeitung
Dr. Ian Tizard, Immunologe am veterinärmedizinischen College
der Texas A&M University in College Station, untersucht
ein Polysaccharid, das sich entlang der Zellwände der Aloe
bildet und dem er die therapeutische Wirkung zuschreibt,
teilt die Universität mit. "Viele Pflanzen enthalten dieses
Polysaccharid, aber das der Aloe vera wirkt anders", sagt
Tizard. "Es scheint Wachstumsfaktoren in den Wunden zu
binden, die normalerweise zerstört würden."
(Ärzte
Zeitung)
Die wirksame Substanz ist im Fleisch der Blätter enthalten.
"Aus den Blättern kommt eine klare Flüssigkeit, die zu einem
Gel wird, sobald sie menschliche Haut berührt", beschreibt
der Immunologe. "Dieses Gel verschließt die Wunde, und das
tut keine andere Pflanze."
Besonders gut wirken Aloe-vera-Extrakte bei älteren
Patienten, die anfällig sind für Dekubitus, diabetische oder
andere Ulzera und bei denen Wunden oft sehr schlecht und
langsam heilen. "Das ist ein Thema unserer Untersuchungen:
Wie können Wunden schneller heilen, und wie kann Aloe vera
das unterstützen", so Tizard. (
Aber die Pflanze kann noch mehr. Seit Jahrtausenden wird die
Rinde als Laxans genutzt. Die Pflanze wird auch gegen
Brandwunden eingesetzt. Daß sie wirkt, ist in einer Studie
in Thailand nachgewiesen worden. Andere Studien haben
belegt, daß Aloe Vera einen positiven Effekt auf
Psoriasis-Läsionen hat, Erfrierungen mildern, als Saft
getrunken bei Diarrhoe helfen, arthritische Schwellungen
reduzieren und das Immunsystem stimulieren kann. Kurz: "Es
gibt an der Aloe vera fast nichts, das nicht nützlich ist",
sagt Tizard begeistert von seiner Studienpflanze.
aus: Ärzte Zeitung, 27.06.2002
ÄrzteZeitung
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